2016 Wunder, Zoff und Zunder

von Bernd Gombold

Inhaltsangabe

„Bürgermeister Hans Dampf lebt im Dauerclinch mit seinem Nachbarn, dem Dorfpfarrer Josef Keusch, denn er weigert sich strikt, einen Zuschuss für die dringend notwendige Kapellensanierung zu bewilligen.

Zum Leidwesen des Bürgermeisters ist Tina, seine Tochter, mit Tommy, dem Sohn des verhassten Nachbar-Bürgermeisters zusammen. Zum Glück verweigert der Pfarrer die Trauung, da Tommy geschieden ist. Doch der listige junge Mann gibt sich als italienischer Bettelmönch aus und zieht kurzerhand ins Pfarrhaus ein. Dort bringt er die angestaubte Welt des Dorfpfarrers gehörig durcheinander.

Die reiche und extravagante Heidrun von Zickenbach hat es dem Bürgermeister angetan und er würde ihr gern den Wunsch erfüllen, die Kapelle abreißen zu lassen, um an ihrer Stelle ein gemeinsames Liebesnest zu bauen. Dies ruft Tommy auf den Plan. Erst behauptet er, ein unter der Putzschicht zum Vorschein gekommenes Wandgemälde sei ein weltberühmtes Fresko von Michelangelo. Als dann auch noch einer Madonnenstatue angeblich Tränen über die Wangen laufen, sehen der Pfarrer und der Bürgermeister die Kapelle schon als künftigen Wallfahrtsort, versöhnen sich und schmieden große Pläne.“

Quelle: Deutscher Theaterverlag (01.12.2016)

Rollenverteilung

Hans Dampf – Bürgermeister – Christoph Ley

Josef Keusch – Pfarrer – Ulrich Straßburger

Maria – Pfarrhaushälterin – Edith Kretzer

Tina – Tochter des Bürgermeisters – Julia Moßbrucker

Thomas – Freund von Tina – Moritz Straßburger

Franz – Gemeindearbeiter und Mesner – Berthold Schreiber

Gerda – Witwe – Margit Geiger

Heidrun – Schwarm des Bürgermeisters – Jennifer Schunk

Souffleur – Georg Matt

Regie – Margit Lorenz

Maske – Sabine Probst

Bühne – Manfred Fritz, Alfons Felix, Siegfried Blum

Malerische Gestaltung – Armin Jäger